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Niedergrunstedt wird 890 erstmals als „Grunstete“ erwähnt. 1289 taucht der Name in einer Schenkungsurkunde wieder auf. Fünf Jahre später wird die Pfarrei gegründet. Die Kirche, dem Hl. Moritz geweiht, war im 14. Jahrhundert Wallfahrtsort. 1726 erhielt sie ihr heutiges Aussehen. Die Malereien stammen vom Weimarer Hofmaler Ernst Rentzsch.
Im 16. Jahrhundert wurde Waid angebaut. Das Schulhaus aus dem Jahr 1836 wurde zum Vereinshaus ausgebaut, heute hat hier unter anderem der Kunstverein "Hofatelier" sein Zuhause. Er ist durch Kunstausstellungen, Kunstzirkel und Jugendarbeit über Weimars Grenzen hinaus bekannt.
Seit 2004 ist das idyllische Dorfzentrum Drehort für die Kinderserie „Ein Engel für alle“.
Weitere Infos:
www.niedergrunstedt.de
www.hofatelier-online.de
Ortsbürgermeister:
Ursula Steinert
Tel.: 03643/85 40 55
Fax: 03643/85 11 04
Einwohner:
502
Fläche:
4 km²
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